Dubu on the road

Ein Dachfenster von Outbound

Sterne gucken mit Outbound Dachfenster

Ein Dachfenster von Outbound

Unser DuBu hat ein Dachfenster von Outbound erhalten. Warum wir uns für Outbound entschieden haben und wie der Einbau von statten ging wird hier geschildert.

Wie bereits im Bericht Benelux und ein Dachfenster angekündigt, gehen wir in diesem Bericht näher auf das Thema Dachfenster ein. Ausschlaggebend war die schier unerträgliche Hitze im DuBu auf unserer Bayerntour. Ich dachte immer, wenn wir schon rundherum im Wohnkoffer vier Türen haben und alle öffnen, kriegen wir die Hitze im Sommer schon aus dem Wohnraum raus. Naja… aus Fehlern wird man klug besagt da ein Sprichwort. Ob dann die Hitze durch das Dachfenster auch wirklich besser abzieht wird sich noch beweisen müssen.

Ein Dachfenster von Outbound

Bereits vor der Bayerntour haben wir uns ein wenig auf dem Womo-Fenster-Markt umgeschaut. Dabei stellten auch wir – wie andere mit Sicherheit vor uns auch – fest, dass die Welt der Womo-Fenster-Dachfenster-Dachluken auf wenige Anbieter verteilt ist. In aller Munde – teilweise sogar mit schwärmerischen Worten – wird der Hersteller von Womo-Fenstern mit den drei Buchstaben genannt. Ich will hier diesen Namen nicht nennen und Werbung dafür machen. Einfach nur soviel: der erste Buchstabe steht im Alphabet an elfter Stelle, der zweite an dritter Stelle und der dritte Buchstaben an zwanzigster Stelle. 😉

Im Jahr 2015 war ich an der Abenteuer Allrad in Bad Kissingen und dabei kam ich das erste mal mit dem Fenster-Hersteller Outbound aus Boekel, Holland in Berührung. Gleich auf Anhieb hat mir besonders gefallen, dass der Innenrahmen der Fensterkonstruktion nicht so massig aufträgt wie beim grossen Konkurrenten. Zudem hatte Outbound, im Gegensatz zum Konkurrenten mit den drei Buchstaben mit damals nur einer Grösse, vier unterschiedliche Formate im Angebot. Was ich sehr begrüsse.

Fragen an Outbound

An der Abenteuer Allrad 2017 haben wir uns dann am Stand von Outbound näher erkundigt und bereits im Gespräch zeigte sich, dass wir hier sehr gut beraten werden und die Sympathie auf gleicher Welle lag. Das zufällige Treffen von uns befreundeten Duro-Besitzern am Stand von Outbound sorgte für einen zusätzlichen Schub an Vertrauensaufbau denn sie erzählten uns von ihren Erfahrungen mit Outbound. Dies zur Kurzfassung der Vorgeschichte wie wir auf Outbound aufmerksam geworden sind.

Der Einbau des Dachfensters

Über Mailverkehr haben wir im Vorfeld die Sachlage zum Einbau unseres Dachfensters mit Outbound geklärt. Dabei haben wir mit einer 3D-Zeichnung und Fotos auf unser halbrundes Dach aufmerksam gemacht. Das blöde an Fenstern ist, dass die meisten flach sind. Unser Dach jedoch ist gewölbt und der Höhenunterschied am Rande des Daches zur Mitte beträgt rund 10 Zentimeter. Also nix mit Fenster verbiegen zum Anpassen. 🙂

Während diesem Mailverkehr hat sich unser Vertrauen in Outbound weiter verstärkt da Dianne van Haandel geduldig alle Fragen geklärt und uns beantwortet hat. Das wir uns selber nicht in der Lage sahen das Dachfenster selber einzubauen, haben wir auch nachgefragt, ob Outbound dies für uns übernehmen würde. Freudig haben wir die Antwort entgegengenommen, obschon Outbound in der Regel keine Ausführungen tätigt. In der Regel – denn wie sich später herausstellte, war unser Duro ein Wunschfahrzeug von Jan van Haandel. Glück für uns. 🙂

Wir treffen also am 5. September 2017 so gegen 9 Uhr bei Outbound ein. Wir wurden herzlich und freudig begrüsst und bereits nach einer kurzen Kaffeepause machte sich Jan daran, die Vorbereitungen für den Einbau zu tätigen… Nein, noch nicht. Denn zuerst musste der Duro inspiziert, begutachtet und bestaunt werden – ist es doch ein Fahrzeug das nicht so bekannt ist

Schweizer Qualitätsware

Nach dem Abmessen und markieren wo das Dachfenster platziert wird, ging es sogleich zur Sache. Vier Bohrlöcher für den Einstieg der Stichsäge wurde an den Ecken ausgeführt. Dann wurde die Stichsäge von Jan angesetzt und ich half mit dem Staubsauger ebenso tatkräftig mit, den anfallend Sägestaub einzusaugen. Doch was passierte da nach rund 40 Zentimeter sägen?

Jan bemerkte, dass sich das Sägeblatt nicht mehr so zügig – wie zu Beginn der Arbeit – durch das GFK gefressen hat. Die Antwort auf diese Frage war schnell ausgemacht. Die Zähne des Sägeblattes waren vollkommen stumpf. OK, macht soweit nichts, kann passieren. Also wechsel des Sägeblattes und wieder frisch ans Werk. Beim zweiten Anlauf wieder kein vorwärts kommen mit der Stichsäge. Sägeblatt betrachten – Fazit: stumpf. Fragenzeichen machen sich breit auf unserer Stirn. Hat es vielleicht Stahlträger oder sonst was metallisches im Sandwich? Jan merkte an, dass er sowas bislang noch nicht erlebt hat. Ich war mir aber sicher, dass keine metallische Verstärkung im Dach eingebaut ist denn ich habe im Vorfeld mit dem Produzenten des GFK-Koffers telefoniert und dies abgeklärt. Doch Jan war beharrlich und hat einen Grossteil des Schnittes mit der Flex vorgeschnitten. Insgesamt wurden die Sägeblätter viermal gewechselt – allesamt waren nach kurzer Zeit bereits stumpf.

Dachlücke um die Lücke zu füllen

Ein Loch im Dach.

Der Rahmen, der zweite Rahmen, das Dachfenster

Nachdem nun der Ausschnitt gemacht war, wurde der Rahmen für das Fenster eingepasst. Blöd an der Sache ist nur, dass unser Dach des Duros nicht flach ist sonder leicht gebogen. Dies führte dazu, dass der Fensterrahmen an den Enden der langen Seiten nicht so ganz gepasst haben. Und dies obschon im Vorfeld ausgemessen wurde und die Produktion des Fensterrahmens extra um ein paar Zentimeter länger gefertigt worden sind. Das ist nicht weiter schlimm wer einen Duro kennt. Da gibt es keine geraden Längen – ist alles schief. Dafür Hammerhart.

Fensterrahmen wird angepasst von Outbound.

Outbound passt den Fensterrahmen an.

Doch gerade dies hat Jan dann herausgefordert. Man hat sofort gemerkt – jetzt blüht Jan erst richtig auf. Der reiche Erfahrungsschatz und dem Ideenreichtum von Outbound ist es am Ende zu verdanken, dass schnell eine Lösung gefunden wurde. Flugs mit Heissluftgebläse das Dach an der höchsten Krümmung erwärmt, mit Monsterschraubzwingen und Balken die erhitzte Dachregion verspannt und der Rahmen hat gepasst.

Doch damit war es noch nicht fertig. Wie schon erwähnt – Duro-Dach gleich gebogen, nicht flach. Also musste auf der Aussenseite – damit das Dachfenster auch stabil und eben aufliegt – nochmals einen Rahmen konstruiert werden. Dieser wurde aus Alurohren rund und den Fensterrahmen angelegt. Enorm stabil und rostfrei. Der äussere Fensterrahmen wurde eingebaut und mit massig Sika Klebstoff verklebt. Ein grosser Vorteil von Sika’s Klebstoffen ist, dass diese in Verbindung mit Luftfeuchtigkeit zu einem flexiblen und dauerbelastbaren Elastomer aushärtet. Und Outbound weiss auch hierbei welcher Klebstoff für welche Anwendung der richtige ist.

Harte Arbeit will belohnt sein

Outbound hat für den Dachausschnitt wie auch für das Anpassen des Fensterrahmens sowie die Aussen-Unterkonstruktion alles gegeben. Jan und sein Team brauchten den ganzen Tag um das Dachfenster einzubauen. Doch am Ende passte alles wie das Tüpfelchen aufs i. Nach dem Einbau der gesamten Unterkonstruktion wurde das Fenster verschraubt und am Ende das Verdunkelungsrollo sowie das Moskitonetz.

Licht durchflutet den Innenrau,

Jetzt ist es im hinteren Teil auch hell.

Die Bewährungsprobe und das Fazit

Da der Einbau den ganzen Tag gedauert hat und der Klebstoff noch aushärten musste, hat uns Outbound angeboten, dass wir über Nacht auf ihrem Firmengelände bleiben dürfen. Wir haben das sehr gerne und mit Freude angenommen. Im Gegenzug haben wir Jan versprochen, dass er am nächsten Morgen mit dem Duro eine Fahrt machen darf. Die Mundwinkel zogen sich dabei enorm weit hinauf – Freude stand im Jan’s Gesicht geschrieben.

Die Nacht wurde mit einem starken Regenschauer beflutet und hat sogleich zum ersten Dichtetest des Dachfenster geführt. Und es hielt dicht. Und nicht nur in dieser Nacht. Auch die folgenden Nächte waren geprägt von Regenschauer, Sturm, Windböen und Kälte. Und das Dachfenster von Outbound blieb dicht.

Für uns hat sich die Investition in das Dachfenster von Outbound in mehrfacher Hinsicht gelohnt. Wir haben mit 99 x 60 cm Fenster ein enorm grosses Dachfenster gekriegt. Der Innenraum im hinteren Bereich des Durokoffers ist jetzt hell und freundlich. Wir kriegen im Sommer die Hitze sicher besser aus dem Raum als mit nur geöffneten Türen.

Die Wahl das Dachfenster bei Outbound zu kaufen war in jedem Fall die richtige Entscheidung und haben wir nicht bereut. Die fröhliche Begrüssung, der warme und herzliche Aufenthalt bei Outbound, das fachmännische Verbauen des Dachfensters und der grosse Erfahrungsschatz von Dianne und Jan und Team verstärken das Vertrauen. Auch verschiedene Fahrten mit dem Duro bei Regen und Sonnenschein bei Kälte und Wärme ohne Probleme mit dem Dachfenster, stützen unseren gefällten Entscheid, dass Outbound Motorhomes Products die richtige Wahl war.

Das Dachfenster war nach Regen in der Nacht dicht.

Übernachtung auf dem Firmengelände von Outbound.

Wir sind Claudia und Thomas und möchten mit unserem Blog und unseren Tipps Anregungen geben und die Fantasie ankurbeln.

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