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Wahl des richtigen Fahrzeuges

Wichtig für die Wahl des richtigen Fahrzeuges ist, dass man sich zuerst Gedanken macht was man von einem Fahrzeug erwartet. Welche Bedürfnisse sollen befriedigt werden. Dabei helfen als erstes allgemeine Fragestellungen. Wie zum Beispiel:

  • Wie soll der Fahr- und Wohnkomfort sein?
  • Welche Kategorie Führerausweis benötige ich?
  • Will ich ein Fahrzeug ab Stange oder will ich eher etwas individuelles?
  • Will ich selber am Fahrzeug rumwerkeln?
  • Will ich abseits geteerter Strassen fahren?
  • Welches Budget kann ich für den Kauf eines Wohnmobiles aufwerfen?
  • Welche Reichweite soll mit einem Tank erreicht werden?
  • etc. etc.

Jede Antwort für Jeden?

Es gibt keine allgemein gültigen Antworten. Das muss jeder für sich beantworten können um zum richtigen Fahrzeug zu kommen.Für uns standen folgende Fragen im Zentrum:

  • Wie gross (Länge x Breite x Höhe, Gewicht) soll das Fahrzeug sein?
  • Welche Reichweite wollen wir mit einem Tank fahren können?
  • Welcher technische Stand soll das Fahrzeug haben?
  • Wollen wir selber ausbauen oder bauen lassen?
  • Wieviel Geld wollen wir ausgeben?
  • Wie wichtig ist uns der Fahrkomfort?
  • Wie wichtig ist der Schlafkomfort?

Hintergrund zur Frage der Grösse eines Fahrzeuges

Die Dimension des Mobils darf nicht unterschätzt werden. Ein LKW mit 10 Tonnen oder mehr mag zwar extrem beeindrucken, wird aber spätestens bei der Fahrt durch ein Bergdorf zur Hölle werden. Oder die einzige Strasse führt über eine Holzbrücke welche vor hundert Jahren gebaut worden ist. Da steht kein Schild davor was das Maximal-Gewicht ist.

Hintergrund zur Frage der Reichweite

Der Klassiker: man fährt durch eine Wüste weil man es da so schön findet. Die nächste Tankstelle ist aber nicht gleich um die Ecke und die Nadel der Tankanzeige schiebt sich immer weiter zum Buchstaben “E” hin. Das “E” steht nicht für ewig. Da kann die schöne Wüste dann plötzlich zur eiskalten Wüste werden. Oder man fährt durch ein Land welches höhere Treibstoffepreise hat als das Folgeland. Mit einem genügend grossen Tank kann unter Umständen das teurere Land durchquert werden ohne das Jammern des Geldbeutels ständig in den Ohren zu haben.

Hintergrund zur Frage des technischen Standes

Wer gerne selber einen Schaden oder Defekt beheben will, der wird sich eher nach einem Fahrzeug umschauen das wenig elektrischen Schnick-Schnack verbaut hat. Bei einem Hightech-Luxus-LKW geht heute eine Analyse des Defektes ohne Laptop gar nichts mehr. Und jedes zusätzliche elektrische Gerät will mit Strom versorgt werden. Da kann dann die Suche nach genügend Stromleistung schon mal nervig sein. Und man will ja schliesslich reisen um die Welt anzuschauen und nicht wie die Steckdosen in allen Ländern ausschauen.

Hintergrund zur Frage selber ausbauen oder bauen lassen

Wer genug Budget hat kann sich ein fixfertiges Fahrzeug kaufen. Das ist sicherlich toll, denn man kann sofort losfahren. Beim Eigenausbau jedoch fängt die Reise bereits beim Bau an. Dies kann bereits schon in abenteuerliche Suchen ausarten ein Werkstück auf dem grossen Markt “Internet” zu finden. Es macht Spass zu recherchieren, zu vergleichen und beim Suchen stösst man allenfalls sogar auf andere und bessere Lösungen und Ideen.

Hintergrund zur Frage Geld

Glaubt man der Statistik auf Wikipedia zur Zahl der Millionäre weltweit, dann gibt es rund 30 Millionen Menschen die über ein Vermögen von über einer Million Dollar verfügen. Das hört sich nach mächtig vielen Millionären an. Stellt man die Zahl der Weltbevölkerung daneben von rund 7 Milliarden Menschen dann sind es nur gerade mal 0,5% welche mit Geld um sich werfen können. Heisst also für uns, kein fixfertiges Expo-Mobil kaufen sondern selber bauen. Kann sein dass ich mich an dieser Stelle wiederhole – wir wollen das Geld fürs Reisen haben, nicht um mit einem Monster-Truck aufzufallen und anzugeben.

Hintergrund zur Frage des Fahrkomforts

Fährt man während 8, 9 Stunden über eine Strasse welche das Wort Teer noch nie gehört hat, dann hat Fahrkomfort eine ganz andere Gewichtung als eine Satellitenschüssel auf dem Dach um auch in den entferntesten Ländern noch dümmliche Sendungen anschauen zu können.

Hintergrund zur Frage des Schlafkomforts

Wenn wir davon ausgehen, dass wir durchschnittlich 8 Stunden schlafen, dann ist das ein Drittel des gesamten Tages. Rechnet man das hoch auf ein Leben, so schlafen wir rund 24 Jahre. Das ist eine Dauer die man nicht ausser Acht lassen kann. Und wer schlecht schläft kann das Reisen nicht geniessen. Für uns stand daher von Beginn weg klar, dass wir dem Thema Schlafkomfort genügend Raum geben wollen.

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